Ein 88-Jähriger aus dem Bezirk Spittal/Drau verlor nach dem Erwerb von Kryptowährung einen fünfstelligen Betrag an Betrüger, die als Broker auftraten und Remote-Zugriff auf seinen PC erlangten.
Ein 88-Jähriger aus dem Bezirk Spittal an der Drau wurde Opfer eines Online-Betrugs, nachdem er in Kryptowährung investiert hatte. Er erwarb mehrere Hundert Euro in digitalen Währungen am 27. Oktober 2023 und wurde bald darauf von einer Person kontaktiert, die sich als Broker ausgab.
Der vermeintliche Broker verlangte zur Legitimation des Handels eine Kopie des Ausweises des Seniors, welche dieser übermittelte.
Remote-Software führt zu Verlusten
Bei einem weiteren Anruf erfuhr der Senior, dass für ihn ein Konto mit einigen tausend Euro eingerichtet worden sei. Er wurde aufgefordert, diesen Betrag zu überweisen. Dafür sollte er ein Programm auf seinem Computer installieren, dass es ermöglichen würde, die Zahlung per Remote-Desktop durchzuführen.
Schaden in fünfstelliger Höhe
Nachdem das Programm installiert und die erste Transaktion abgewickelt wurde, erfolgte am 31. Oktober 2023 eine weitere Überweisung, woraufhin der Schaden in der Höhe eines niedrigen fünfstelligen Euro-Betrages stand.
Anzeige bei der Polizeiinspektion Spittal/Drau
Der betroffene Senior erstattete schließlich am 2. November 2023 eine Anzeige bei der Polizeiinspektion Spittal/Drau.